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Staatsmann – Feldherr – Städtebauer­­­

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Saarlandmuseum zeigt Ausstellung zu Wilhelm Heinrich von Nassau-Saarbrücken

Im Jahr 2018 jähren sich der 300. Geburtstag und der 250. Todestag des Fürsten Wilhelm Heinrich von Nassau-Saarbrücken. Das Saarlandmuseum wird dieses Jubiläum mit einer Sonderausstellung und einem begleitenden Katalog feiern. Die Ausstellung ist vom 27. Oktober bis 24. Februar 2019 in den Räumen des Saarlandmuseums am Saarbrücker Schlossplatz zu sehen.

Ziel des Projektes ist es, die zukunftsweisenden Leistungen des Saarbrücker Landesherrn umfassend zu würdigen: als Politiker und Diplomat, als Soldat und Befehlshaber sowie als Förderer von Architektur, Kunst und Kultur. Die Ausstellung wird Einblicke in die Epoche des Barocks und Rokokos vermitteln und zugleich zeigen, wie Wilhelm Heinrich und sein Vermächtnis das Bild Saarbrückens bis heute prägen.

Unbekannt (Saargegend), Fürst Wilhelm Heinrich von Nassau-Saarbrücken (1718-1768) (Detail), um 1765, Saarlandmuseum Saarbrücken, Stiftung Saarländischer Kulturbesitz

Unbekannt (Saargegend), Fürst Wilhelm Heinrich von Nassau-Saarbrücken (1718-1768) (Detail), um 1765, Saarlandmuseum Saarbrücken, Stiftung Saarländischer Kulturbesitz

Krieg und Politik

Wie viele Landesherren seiner Epoche strebte Wilhelm Heinrich danach, durch militärische Leistungen, politische Erfolge und als glanzvoller Bauherr der Nachwelt im Gedächtnis zu bleiben. Dafür knüpfte er zahlreiche Verbindungen zu seinem dominanten Nachbarn Frankreich, indem er als Offizier in dessen Dienste trat und mehrere Regimenter bildete, die dem französischen König unterstellt waren.

Ein weiterer Schwerpunkt der Ausstellung ist die Bedeutung Wilhelm Heinrichs für die Architektur und den Städtebau. Er initiierte die Umgestaltung Saarbrückens in eine barocke Residenzstadt. Ein wichtiges Vorbild für ihn war die Neuplanung der imposanten lothringischen Hauptstadt Nancy. Bis heute prägen seine städtebaulichen Ideen das Bild der Stadt Saarbrücken.

Gleichzeitig würdigt die Ausstellung die Entwicklung einer kulturellen Szene mit Musik und Literatur am Saarbrücker Hof. Eine große Bedeutung kommt hier seiner Frau Fürstin Sophie Christiane Erdmuthe zu, die über zahlreiche Kontakte verfügte. Nicht zuletzt werden die wirtschaftlichen Leistungen in der Zeit Wilhelm Heinrichs gezeigt. So erschien ab 1761 das Nassau-Saarbrückische Wochenblatt, die Porzellanmanufaktur Ottweiler wurde 1763 gegründet und der Holzhandel blühte auf.

Die Ausstellung steht unter Schirmherrschaft der Generalkonsulin der Republik Frankreich im Saarland Catherine Robinet.

Information

Saarlandmuseum, Alte Sammlung
Schlossplatz 16
66119 Saarbrücken
Tel.: 06 81 / 95 40 50
www.kulturbesitz.de

von bis
Kultur Termine
Museum für Vor- und Frühgeschichte, Schlossplatz 16, 66119 Saarbrücken Map
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