LOADING

Ihre Suche

Ludere et Laetari – Treffpunkt Kunst

Share

Zum Ausklang ihrer rund vierzigjährigen Ausstellungstätigkeit laden die Begründer von „Treffpunkt Kunst“, Bernhard und Ursula Giebel, noch einmal zum Schauen und Staunen in die Ludwig Galerie Saarlouis ein.

Unter dem Titel „LUDERE ET LAETARI“ werden bis 28. November 2021 Werke von rund 80 Künstler*innen in den Räumen der Kaserne VI gezeigt. Sie alle sind eng mit der Geschichte und dem besonderen künstlerischen Anspruch des fast schon legendären Ausstellungsforums „Treffpunkt Kunst“ verbunden, das im Sommer 1978 in der Saarlouiser Silberherzstraße seinen Anfang nahm und das kulturelle Leben der Stadt über Jahrzehnte hinweg prägte.

Carlo Nangeroni, Dialogo, Öl auf Leinwand, 83 x ­­47 cm, 2001,
© Carlo Nangeroni

Inspiriert durch das Werk und die persönliche Ausstrahlung des belgischen Künstlers und Kunstkritikers Michel Seuphor (1901–1999), war aus der anfänglichen Bewunderung für die zeitgenössische französische Malerei schon bald echte Leidenschaft geworden. So war die Gründung eines Forums mit Schwerpunkt auf moderner gegenstandsloser Kunst für Bernhard und Ursula Giebel nur noch eine Frage der Zeit. Im Laufe der Jahre wurde das Programm erweitert: Zu den französischen gesellten sich internationale Maler und Plastiker hinzu, neue Impulse kamen dann auch von jungen deutschen Künstlern.

Sie alle, Kunstförderer wie Kunstschaffende, verbindet die Leidenschaft für das Experiment und die Begeisterung für alles Neue. Ganz im Sinne des künstlerischen Leitspruchs, dem sich Michel Seuphor – der für viele seiner Kollegen Freund und Mentor zugleich war – zeitlebens verschrieben hatte: „ludere et laetari – spielen und sich freuen“. Die Ausstellung findet in Kooperation mit der Ludwig Galerie Saarlouis statt.

Information
Ludwig Galerie Saarlouis
Alte-Brauerei-Straße
Museen in der Kaserne VI
66740 Saarlouis
Tel.: 0 68 31 / 69 89 8-11

Vorheriger Artikel
Nächster Artikel