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Die 20er Jahre – Leben im internationalen Saargebiet

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Das Historische Museum Saar in Saarbrücken zeigt bis zum 15. November 2020 die Ausstellung „Die 20er-jahre – Leben zwischen Tradition und Moderne im internationalen Saargebiet“.

Die zwanziger Jahre verbindet man mit Bubikopf, Charleston und Art déco. Mit dem Inkrafttreten des Versailler Vertrages im Januar 1920 schlug aber auch die Geburtsstunde des Saarlands. Die Ausstellung „Die 20er Jahre“ beleuchtet die Anfangsjahre des Saarlandes und erweitert den Blick bis zum Anschluss des Saargebietes an das Deutsche Reich 1935. Neben der gut erforschten politischen Geschichte rund um die Besatzungszeit, die französische Grubenverwaltung und den Abstimmungskampf widmet sich ein großer Teil der Ausstellung erstmals dem alltäglichen Leben im Saargebiet.

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Im Fokus der Ausstellung stehen Themen wie zunehmende Mobilität und Elektrifizierung, die neuen Freizeitmöglichkeiten wie das Kino, die Mode sowie die Frage nach Realität und Mythos der „Neuen Frau“. Aber auch soziale Probleme wie Armut und Arbeitslosigkeit werden thematisiert. Unter den Ausstellungsstücken befinden sich Leihgaben aus dem UN-Archiv in Genf sowie Motorräder, Charleston-Kleider und elektronische Haushaltsgeräte, die den Besuchern das Lebensgefühl vermitteln. Lebendig werden die 20er Jahre außerdem durch den umfangreichen Medieneinsatz und interaktive Stationen. Die Inszenierung ahmt eine Straßenszene mit simuliertem Tag-Nacht-Wechsel nach.

Information
Historisches Museum Saar
Schlossplatz 15
66119 Saarbrücken
Tel.: 06 81 / 50 6 45-06
https://www.historisches-museum.org

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