Der Litermont-Sagen-Weg
Sagenhaft, magisch, mythisch und irgendwie ein bisschen verwunschen stellt sich der Litermont-Sagen-Weg, ein 17,5 km langer Rundwanderweg, dar. Durch dichten Wald und Teile des Natur belassenen Kondelerbach- Tales mit seiner urwüchsigen Sumpflandschaft und dem geheimnisvollen Dasselter Stein führt der Weg über den “Steinbruch im Loch” und den Aussichtspunkt „Hinterer Wehlenberg” zu sagenhaften Stätten wie dem Litermont mit dem Naturdenkmal „Grauer Stein”. Am Litermont soll der wilde Ritter Maldix in rauen Nächten auch heute noch sein Unwesen
treiben. Überhaupt ranken sich etliche weitere Sagen um dieses Bergmassiv und seine Erzvorkommen, die im Historischen Kupferbergwerk von Düppenweiler tatsächlich auch zu Tage gefördert wurden. Das Kupferbergwerk, bei dem man im Rahmen einer Führung sowohl den Untertagebereich als auch die Übertageanlagen besichtigen und auch im sog. Huthaus einkehren kann, bildet daher selbstverständlich auch eine weitere Station des Wanderweges. Von hier setzt sich der Weg über den Weltersberg fort und führt später über einen Holzsteg durch ein sumpfiges Bachtal und eine Viehkoppel zur Valentinuskapelle bei Düppenweiler. Diese Kapelle steht dort, wo sich die Kirche der im 30jährigen Krieg von schwedischen Landsknechtshorden zerstörten Wüstung Oberweiler befunden haben soll. Weiter geht es vorbei am Wilscheider Hof, dem Meerwald – hier soll ein kopfloser Schimmel spuken – und dem Homerich ins Helleschter Tal. Dort haben der Sage nach schwedische Soldaten Schätze in einem der Weiher versenkt. Einstiegsmöglichkeiten: Am Kupferbergwerk in Düppenweiler, am Wilscheider Hof in Düppenweiler, Am Grauen Stein (Magret’s Bauernstube) am Litermont, an der Mosbachhütte an der Landstraße zwischen Beckingen und Düppenweiler. Entlang der Strecke erinnern und beschreiben Schautafeln die Sagen, die sich an den Standorten oder in der Nähe zugetragen haben sollen. Der Litermont-Sagen-Weg steht auch auf dem Programm der Beckinger Wanderwoche vom 16. – 24. Mai 2009. Das Kupferbergwerk ist Freitag bis Sonntag und an Feiertagen geöffnet. Am 15. Mai eröffnet außerdem die Kulturwiese am Bergwerk.







