Auf den Spuren der Kräuter
| 8. April 2009 |
Kräuter bringen den Geschmack, die besondere Note an unser Essen. Doch sie sind viel mehr. Oft haben sie lindernde oder heilende Wirkung, die unsere Vorfahren sinnvoll einzusetzen verstanden.
So nah und doch unbekannt
Auf den Kräuterwanderungen rund um die Stadt Merzig lernen die Teilnehmer wie nah und doch unbekannt die meisten Kräuter uns heute sind. Viele Wildkräuter wachsen am Wegesrand oder am Feldrand und Wiesen. Da wir sie nicht erkennen, lassen wir sie im wahrsten Sinne des Wortes links liegen. Marianne Reinert – Kräuterpädagogin und Heilpraktikerin – führt in 2 bis 3 Stunden in das traditionelle und moderne Wissen rund um die Kräuter ein. Und natürlich wird auf der Wanderung fleißig gesammelt, damit im Anschluss ein gemeinsamer Imbiss zubereitet werden kann. Bei zwei Wanderungen im März dreht sich alles um den Bärlauch mit seiner heilsamen Wirkung auf den Körper. Im April geht es um eine Suppe aus dreimal drei Zauberpflanzen. Germanen und Kelten waren sich sicher, dass die Suppe aus neunerlei Kräutern den Winter aus den Menschen vertreibt und ihnen Gesundheit und Kraft für das neue Jahr bringt.
Erfahrung und Wissen
Im Mai und Juni lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Wildkräuter und ihre einzigartige Gestalt- und Wirkungsweise kennen. Altes Kräuterwissen und neue Erkenntnisse fließen zusammen. Gemeinsam bereiten die Teilnehmer bei allen Wanderungen im Anschluss einen Imbiss zu. Die genauen Termine für das ganze Jahr gibt es bei der Tourist Info Merzig. Hier erhalten Sie auch die Informationen über den Treffpunkt zu den Wanderungen.







