Wälder, Wiesen und Historisches
Industriekultur im Grünen
Wer Neunkirchen von oben betrachtet, erkennt mit einem Blick: Grün ist die Hauptfarbe dieser Stadt. Fast die Hälfte des Stadtgebietes ist mit Wald bedeckt. Früher war Neunkirchen mit seinem Eisenwerk eher für seine Industrie bekannt, woran heute noch immer viele Relikte der Eisenzeit erinnern. Entdecken kann man diese bei einer Wanderung über den Neunkircher Hüttenweg, wo neben der Besteigung eines Hochofens mit einem einmaligen Blick über die Neunkircher Innenstadt auch der so genannte „Spitzbunker” zu besichtigen ist. Die außergewöhnliche Silhouette des 1938 erbauten, achtgeschossigen Luftschutzbunkers ist weithin sichtbar. Mit einer Höhe von 23 Metern fanden darin an die 400 Personen auf konzentrisch angelegten Holzbänken Platz.
Außergewöhnliche Themenwanderwege
Rund um die Stadt liegt ein Grüngürtel aus Wäldern, der insbesondere zum Wandern einlädt. Auch viele Erholungsbereiche wie der Gutspark Furpach mit Gutsweiher, der Volkspark Wellesweiler, der Stadtpark und das Wagwiesental liegen hier. Viele überregionale Wanderwege, wie zum Beispiel der “Rando de la Blies-Blieswanderweg”, der von der Quelle der Blies am Bostalsee über Neunkirchen bis zur Mündung in die Saar bei Sarreguemines in Frankreich führt, aber auch regionale und örtliche Wanderwege, wie der „Hartfüßler- Weg” oder der „Saulkaulenweg Sinnerthal” laden nach Neunkirchen ein.
Wanderkarte Neunkirchen
Geplant ist die Erweiterung des großen Wanderangebotes in Neunkirchen mit der Einrichtung eines Premiumwanderweges. Im schönen Stadtteil Hangard wurden die Voraussetzungen hierzu mit dem „Hangarder Brunnenpfad” geschaffen. Alle Wanderwege zusammengefasst findet man in der Wanderkarte der Kreisstadt Neunkirchen, die im Maßstab von 1:25.000 zum Preis von 6 Euro erhältlich ist.





