Auf den Spuren von Elisabeth
Auf den Spuren einer berühmten Frau
Es sind frühe europäische Kulturwege fernab der lauten Touristenstraßen, die sich durch die weite lothringische Landschaft südwestlich des Saarlandes winden. Sie führen an scheinbar unbedeutenden Orten vorbei bis hinauf zur Burgruine im gerade mal 95 Einwohner zählenden Ort Vaudémont. Hier wurde Elisabeth geboren, eine lothringische Adlige mit luxemburgischen Wurzeln. Ihren späteren Wohnsitz hatte sie auf der Saarbrücker Burg, wo sie als Gräfin von Nassau-Saarbrücken 34 Jahre lebte und kulturell und politisch Bedeutendes leistete.
Zeitreise zwischen zwei Kulturen
Elisabeth ist diese Wege auf ihren diplomatischen Reisen gefahren. Der Historiker Professor Dr. Hans-Walter Herrmann las darüber in den Briefen Elisabeths an ihren Bruder und lädt ein zu einer interessanten Zeitreise ins Spätmittelalter, auf den Spuren einer ersten europäischen Grenzgängerin zwischen zwei Kulturen. Die beiden vorgeschlagenen Routen orientieren sich bewusst an älteren Straßen, um den tatsächlichen Weg der Gräfin Elisabeth nachvollziehen zu können. Mehr als 500 Jahre liegen zwischen heute und der Zeit der Gräfin von Nassau-Saarbrücken.
Historische Kulturwege
Eine reich bebilderte Broschüre mit informativen Texten will neugierig machen auf unbekannte Orte und Plätze in Lothringen, Luxemburg und im Saarland und sie will Lust machen auf neue Entdeckungen, auf Wege, die in diesem Reisebegleiter zum ersten Mal beschrieben wurden und die so nicht im Baedeker stehen. Route 1 ist etwa 315 km lang und eignet sich für eine Zweitagestour. Am ersten Tag kann man den Weg von Saarbrücken bis Nancy zurücklegen, am zweiten Tag dann bis nach Vaudémont. Route 2 eignet sich mit 200 km Länge als Tagestour.







