Zu Fuß und per Schiff Saarbrücken erkunden
Eine besondere Stadtführung
Einmal auf ganz andere Art und Weise erlebt man die Stadtmitte am Fluss in Saarbrücken: Eine neue Stadtführung führt durch den Stadtteil St. Johann mit dem “neuen” Rathaus nach Plänen von Georg von Hauberrisser, der Basilika und dem St. Johanner Markt. Cafés und Kneipen laden zum Verweilen ein und hier erfahren Saarländer und Nichtsaarländer bestimmt das ein oder andere Neue über die Stadt.

Bei der anschließenden Schiffsrundfahrt begegnen den Besuchern Sehenswürdigkeiten, für die sie sonst einen längern Fußmarsch einplanen müssten. Ganz entspannt genießt man bei Kaffee und Kuchen den Blick auf das Staatstheater, die alten Villen und Bürgerhäuser am Staden, den Landtag, das Heizkraftwerk Römerbrücke und den Stadtteil St. Arnual mit der Stiftskirche aus dem 14. Jahrhundert. Hier sind die Grabmäler der Fürsten von Nassau- Saarbrücken erhalten.
Nach einer Stärkung an Bord mit interessanten Erzählungen aus der bewegten Geschichte Saarbrückens lassen sich die letzten Meter wieder zu Fuß bewältigen. Von der Anlegestelle aus geht es hinauf zum Saarbrücker Schloss, das über dem Ufer der Saar auf den Resten einer mittelalterlichen Burg errichtet wurde. Der Schlossplatz bildet mit dem alten Rathaus und dem Erbprinzenpalais ein harmonisches Barock-Ensemble. Anschließend geht es zur Ludwigskirche, einer der bedeutendsten barocken Kirchenbauten Deutschlands.
Die öffentliche Rundfahrt findet statt am 29. Juni, 17. August und 14. September jeweils um 15 Uhr. Treffpunkt ist der Haupteingang am Rathaus St. Johann, die Rundfahrt von rund dreieinhalb Stunden endet dann an der Ludwigskirche. Um Voranmeldung wird gebeten unter 06 81 / 93 80 90.
Schönes Revier für Freizeitkapitäne
Wer Saarbrücken und Umgebung von der Saar aus gerne auf eigene Faust erkunden möchte, kann auf einer Hausbootfahrt selbst das Steuer in die Hand nehmen. Der grenzüberschreitende Flusslauf der Saar bietet Freizeitkapitänen die Möglichkeit, bis nach Frankreich oder Luxemburg zu fahren. Die gewundene Saar und der gemütliche Saar-Kohlen-Kanal zwischen Rhein- Marne-Kanal und Mosel sind für Flusskreuzfahrten ideal.
Unterwegs hat man viele Möglichkeiten, das Boot auch einmal zu verlassen und die Umgebung zu erkunden, beispielsweise gleich in Saarbrücken: Von der Anlegestelle am Staatstheater erreicht man in wenigen Schritten den St. Johanner Markt oder das Saarbrücker Schloss.
Von der Wilhelm-Heinrich-Brücke in Saarbrücken aus können Freizeitkapitäne ohne Sportbootführerschein in Richtung Süden starten. Unterschiedliche Landschaften, gewundene Flussläufe und schnurgerade Kanalabschnitte wechseln sich ab. Mit dem Rad unternimmt man einen Abstecher in die Umgebung. Ab Sarreguemines genießt man entlang des Saar-Kohle-Kanals die verträumte Naturlandschaft und charmante Ortschaften in Frankreich. Weiter geht es in den Rhein-Marne-Kanal bis zum Schiffshebewerk in Arzviller und ins Elsass.
Für Inhaber des Sportbootführerscheins bietet sich die Route bis nach Schengen in Luxemburg an. Völklingen mit dem Weltkulturerbe ist die erste Station. Weiter geht es nach Merzig, durch die Saarschleife und ins romantische Saarburg. Entlang historischer Wasserbauten, handbetriebener Schleusen und Weinberge führt der Wasserweg nach Konz – idealer Ausgangspunkt für einen Besuch in Trier – und schließlich bis nach Luxemburg.







