Grenzenloses Radvergnügen
Erste Velo visavis Strecken machen Grenzregion erlebbar
Auf rund 330 Kilometern wird sich das grenzüberschreitende Radwege-Netz Velo visavis nach der kompletten Fertigstellung erstrecken. Velo visavis macht damit für Radfahrer die gesamte Region Saarbrücken, Sarreguemines, Sarralbe und Forbach bis hinein in den Saarpfalz-Kreis und den Kreis Neunkrichen für Radfahrer erfahrbar. Die Wege verlaufen weitestgehend auf verkehrsfreien oder verkehrsarmen Strecken. Einen ersten Vorgeschmack auf die große Runde kann man auf den bereits fertiggestellten und ausgeschilderten Wegen rund um Saarbrücken erhalten. Drei Schleifen laden zu interessanten Tagestouren ein, die sowohl die Talauen als auch die Höhenrücken passieren. Die Radwege überqueren fast unbemerkt die deutsch-französische Grenze. Sei es im Warndt oder Bliestal, die Grenze spielt heute keine Rolle mehr. Sie ist durchlässig und trennt seit langem die hier lebenden Menschen nicht mehr.
Durch das Aschbachtal ins Carreau Wendel
Eine der Tagestouren auf den Transversalen der Velo visavis ist eine Route durch das Aschbachtal ins französische Petite Roselle mit seinem Grubenmuseum La MINE. Nach dem idyllischen, grünen bewaldeten Aschbachtal ist das Grubengelände ein starker Kontrast, der aber die gesamte Bandbreite von Kultur- und Naturlandschaft in der Region veranschaulicht.. Zurück geht es dann im Tal der Rossel nach Völklingen, wo das Weltkulturerbe Völklinger Hütte auf die Radfahrer wartet und dann entlang der Saar zum Ausgangspunkt in Saarbrücken.
Durch das Köllertal und den Saarkohlewald
Ein zweiter Tagesabschnitt führt durch das Köllertal nördlich von Völklingen. Auch hier erleben die Radfahrer wieder den eindrucksvollen Gegensatz von Wald und Industrie. Zeigt sich die Stadt Völklingen selbst industriell geprägt, so ist man rasch in dichtem Wald und genießt spätestens im Saarkohlewald die Ruhe unter dem grünen Blätterdach. Doch auch hier hat der Mensch in früheren Zeiten Landschaft mitgestaltet und geformt. Heute hat sich die Natur (fast) alles zurückerobert.
Über die Höhenrücken entlang von Saar und Blies
Besondere Ausblicke beschert den Radfahrern der Ausflug entlang von Saar und Blies. Auf den Höhenrücken oberhalb der Mündung der Blies in die Saar in Sarreguemines öffnet sich an schönen Tagen der Blick bis in die Vogesen. Ein beeindruckender Überblick. Das Tal der Blies erstaunt dann – trotz der Nähe zur Stadt – durch seinen wilden Charme, bevor der Saarradweg die Radler nach einem Besuch in Sarreguemines wieder nach Saarbrücken führt. Der Rundweg Velo Visavis ist einheitlich mit dem weißen Logo auf rotem Grund ausgeschildert, die Transversalen mit dem weißen Logo auf gelben Grund.







