Das Auge des Himmels
| 23. November 2009 | bis | 10. Januar 2010 |
Der besondere Blick auf die Erde
In der alten Waschkaue des ehemaligen Bergwerks Reden ist bis 10. Januar 2010 noch eine ganz besondere Ausstellung zu sehen: Das Auge des Himmels. 58 großformatige Aufnahmen zeigen unsere Erde aus der Sicht von Erdbeobachtungssatelliten. Alle Aufnahmen wurden ursprünglich aus rein wissenschaftlichen Zwecken angefertigt, entfalten aber im Auge des Betrachters eine ganz eigene Schönheit. Gleichzeitig mit dieser beeindruckenden Schönheit erinnern die Bilder auch an die Verletzlichkeit unseres Planeten – sei es am Beispiel des Kilimandscharo oder der nächtlichen „Lichtverschmutzung” in den Metropolen der nördlichen Erdhalbkugel. Einzelne Bilder – aufgenommen außerhalb des für uns sichtbaren Lichtes – erinnern an Werke von Paul Klee, geben den Fachleuten aber klare Informationen über Vegetation und Ansiedlung.
Einmal schwerelos sein
Eine Ausstellung, die uns fest auf der Erde verwurzelten Menschen ein Gespür für die Einzigartigkeit unseres Planeten gibt. Ein weiteres Highlight: im Rahmen der Ausstellung steht bis Januar ein Schwerelosigkeitssimulator zur Verfügung. Damit kann jeder Besucher selbst den Zustand erahnen, in dem die Astronauten der Internationalen Raumstation ISS ihre Arbeit verrichten. Ein mulmiges Gefühl, wenn man den Horizont als Bezugspunkt verliert….
Thomas Reiter in Reden
Ein besonderer Höhepunkt wartet am 16. Dezember auf die Besucher. Um 18.00 Uhr wird der deutsche Astronaut Thomas Reiter über die Astrolab-Mission berichten und hautnah einen Einblick in das Leben eines Astronauten geben. Dank der Unterstützung durch das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), das auch die Bilder alle erstellt hat, konnte dieser hochkarätige Vortrag an Land gezogen werden. Die Ausstellung ist an allen Tagen geöffnet – außer am 24./25./26. und 31. Dezember. Der Eintritt für Erwachsene beträgt 6,– Euro, der ermäßigte Eintritt liegt bei 4,– Euro. Bei Vorlage einer Eintrittskarte von Gondwana – das Praehistorium erhalten Besucher einen Nachlass von 10%.







