Lange Filmnächte
| 18. Januar 2010 | bis | 24. Januar 2010 |
31. Filmfestival Max Ophüls Preis
Im Januar herrscht wieder Festivalstimmung in Saarbrücken. Attraktive Wettbewerbsfilme versprechen Spannung und interessante Einblicke in den deutschsprachigen Nachwuchsfilm. Und zum Abschluss gehört die Filmparty im Festivalclub bis tief in die Nacht dazu. Das Saarbrücker Filmfestival Max Ophüls Preis, das vom 18. bis 24. Januar 2010 zum 31. Mal stattfindet, engagiert sich seit seiner Gründung für den jungen deutschsprachigen Film. Es versteht sich als wichtigstes Forum für die Förderung neuer Talente aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Festival-Portrait
Der Film als Kunstform steht im Vordergrund des Festivals. Für junge Filmemacher/ innen stellt die Teilnahme am „Max Ophüls Preis” einen Schritt in ihre professionelle Zukunft dar. So standen Filmschaffende, die heute deutsche Kinogeschichte schreiben, in Saarbrücken zum ersten Mal im Rampenlicht, wie z. B. Christian Petzold, Andreas Dresen, Dani Levy oder die Schauspieler Til Schweiger, Christiane Paul und Maria Schrader. Das Festival bietet dem Publikum einen vielseitigen Blick auf das Filmschaffen des jungen deutschsprachigen Kinos.
Max Ophüls
1980 startete das Festival mit 700 Zuschauern. Bis heute ist das Publikum und die Anzahl der Filme stets gewachsen – 2009 zählte das Festival über 38.000 Besucher. Der Namensgeber Max Ophüls (06.05.1902-26.03.1957) gilt als einer der großen europäischen Regisseure des 20. Jahrhunderts. Geboren in Saarbrücken, verließ er als junger Mann seine Heimatstadt, um an verschiedenen Theatern in Deutschland zu wirken. In der Metropole Berlin entstanden seine ersten filmischen Arbeiten. 1933 emigrierte der aus einer jüdischen Familie stammende Regisseur zuerst nach Frankreich, später in die USA. In den 50er Jahren kehrte Max Ophüls nach Europa zurück, um Film- und Theaterprojekte in Frankreich und Deutschland zu realisieren.







