Spurensuche in die Vergangenheit
Die Kasematten in Luxemburg
Die unterirdischen Wehranlagen der Stadt Luxemburg entführen Besucher auf eine spannende, unvergessliche Zeitreise in die Geschichte. Geheimnisvolle Gänge und Kammern werden besonders die Kinder interessieren. Die ersten Kasematten in Luxemburg entstanden im Jahr 1644. Vierzig Jahre später baute der französische Festungsbaumeister Vauban die unterirdischen Anlagen aus. Die insgesamt 23 Kilometer langen Galerien wurden im 18. Jahrhundert wiederum durch die Österreicher erweitert.
Faszinierende Geschichte
Die Befestigungsgänge lagen auf verschiedenen Ebenen und reichten bis zu 40 m in die Tiefe. Diese eindrucksvollen Festungswerke brachten Luxemburg den Beinamen “Gibraltar des Nordens” ein. Teile der Kasematten existieren heute noch unterirdisch. Manche Häuser haben noch im Keller einen Zugang zu Teilen der Kasematten. Das faszinierende Wehrsystem der Bock- und Petruss-Kasematten ist seit 1933 zu besichtigen. Von der UNESCO wurden die Festungsbollwerke und die Altstadt von Luxemburg in die Liste des Welterbes aufgenommen.
Archäologische Krypta und Bock-Felsen
Die archäologische Krypta beherbergt die Ursprünge der Stadt Luxemburg. Im Bock-Felsen liegen die archäologische Krypta und die Bock-Kasematten. Durch seine Lage spielte der Felsvorsprung eine militärstrategisch wichtige Rolle: Auf drei Seiten vom Alzette-Tal umgeben und nur von Westen her zugänglich, war der Felsen leicht zu verteidigen. Öffnungszeiten Bock-Kasematten + Archäologische Krypta 1. März – 31. Oktober täglich 10 – 17 Uhr. Petruss-Kasematten Täglich während der Oster-, Pfingst- und Sommerferien. Führung täglich 11 – 16 Uhr.







