30. Filmfestival Max Ophüls
Das Filmfestival Max Ophüls Preis feiert 2009 sein 30. Jubiläum. Vom 26. Januar bis 1. Februar herrscht dann wieder Festivalstimmung in Saarbrücken. Attraktive Wettbewerbsfilme versprechen Spannung und interessante Einblicke in den deutschsprachigen Nachwuchsfilm. Und zum Abschluss gehört die Filmparty im Festivalclub bis tief in die Nacht dazu. Das Saarbrücker Filmfestival fördert neue Talente aus Deutschland, Österreich und der Schweiz und kann für sich beanspruchen, das einzige explizite Nachwuchsfilmfestival im deutschsprachigen Raum zu sein.
Festival-Portrait
1980 begründete Albrecht Stuby das Filmfestival Max Ophüls Preis. Der Namensgeber Max Ophüls (06.05.1902- 26.03.1957) gilt als einer der großen europäischen Regisseure des 20. Jahrhunderts. Geboren in Saarbrücken, verließ er seine Heimat, um an verschiedenen Theatern in Deutschland zu wirken. In Berlin entstanden seine ersten filmischen Arbeiten. 1933 emigrierte der aus einer jüdischen Familie stammende Regisseur nach Frankreich, später in die USA. In den 50er Jahren kehrte er nach Europa zurück, um Film- und Theaterprojekte in Frankreich und Deutschland zu realisieren.
Für junge Filmemacher stellt die Teilnahme am Max Ophüls Preis einen bedeutenden Schritt in ihre professionelle Zukunft dar. So standen Filmschaffende, die heute deutsche Kinogeschichte schreiben, in Saarbrücken zum ersten Mal im Rampenlicht, beispielsweise Christian Petzold, Andreas Dresen, Dani Levy oder die Schauspieler Til Schweiger, Christiane Paul und Maria Schrader. Das Filmfestival Max Ophüls Preis versteht sich nicht als Leistungsschau, sondern als ein Ort der lebendigen Kinokultur. Das Kino lebt erst dann, wenn über Film gesprochen, diskutiert und auch gestritten wird.







