Einladung zur Spurensuche
Barocke Gärten in Saarbrücken
Gehen Sie auf Entdeckungsreise. Sie werden überrascht sein, was die Region an barocken Spuren zu bieten hat. Neben den bekannten barocken Bauwerken wie der Ludwigskirche und dem Schloss entstanden am Sitz der Fürsten in Saarbrücken auch prächtige Gartenanlagen.
Zu erkennen ist die barocke Gartenkunst in Ansätzen noch im Schlossgarten, der sich früher entlang der Saar bis zur heutigen Bismarckbrücke erstreckte. Der Landschaftsgarten am Saarbrücker Ludwigsberg wurde in den letzten Jahren neu „entdeckt” und für den Besucher erfahrbar gemacht. Der Garten am Schloss Monplaisir – am Platz des heutigen Schloss Halberg – ist nur noch in seinen Ansätzen erkennbar.
Spurensuche im Grünen
Während Baumeister Stengel das architektonische Bild des barocken Saarbrückens prägte, zeichnete für die herrschaftlichen Grünanlagen vor allem die Hofgärtnerfamilie Koellner verantwortlich. Am Ludwigsberg entstand zum Ende der Fürstenzeit ein Landschaftsgarten, der es mit jedem berühmten Vorbild aufnehmen konnte. Die gesamte Anlage umfasste drei eigenständige Gärten, den Ludwigsberg mit Sommerresidenz, das Schönthal mit Bauernhof und einer sogenannten Schweizerei und das Jagdgebiet Dianenhain. Wer sich nicht nur in der Natur auf die Spurensuche begeben will, für den ist in der Publikationsreihe „Spurensuche entlang der BarockStraße SaarPfalz” ein Band Saarbrücker Schlossgärten und ihre Skulpturen im 18. Jahrhundert erschienen, in dem die Autoren Eckhart Sander und Frank Schneider die barocke Gartenkunst in Saarbrücken genauer beleuchten und die Sicht- und Blickachsen zwischen den Gärten darstellen. Der Band ist beim Regionalverband Saarbrücken zu beziehen, Infobüro im Saarbrücker Schloss, Telefon 06 81 / 506-1313







