Barocke Gartenlust
Zur Barockzeit stand die Gartenkunst in hoher Blüte. Auch im Saarland entstanden prachtvolle Parkanlagen an den fürstlichen Residenzen. Obwohl während der Französischen Revolution viele prachtvolle Kunstwerke untergegangen sind, gibt es entlang der BarockStraße SaarPfalz zahlreiche Spuren dieser Gartenkunst zu entdecken. Schöne Beispiele sind der Schlossgarten Saarbrücken und der Rosengarten am Pavillon in Ottweiler.
title=”SaarGast_Sommer08_09_0004.jpg” />Der Schlossgarten Saarbrücken reichte ursprünglich in Terrassen bis zur Saar hinab. Er wurde 1761 bis 1764 als Barockgarten angelegt und Ende des 19. Jahrhunderts größtenteils bebaut. Heute liegt auf der Rückseite des Schlosses ein stimmungsvoller Garten mit schönem Ausblick auf Saarbrücken. Der Ottweiler Pavillon wurde einst als Jagdschlösschen der Grafen von Nassau-Saarbrücken errichtet. Auf der ehemaligen Insel am Ufer der Blies befindet sich vor dem Pavillon ein schöner Barock-Rosengarten.
Typisch für Gärten der Barockzeit sind buchsgesäumte, symmetrisch angeordnete Schmuckbeete. Sie umrahmen oft einen zentralen Punkt wie Springbrunnen oder Statuen. Zu den historischen Gärten der Region ist ein reich illustriertes Buch erschienen. Unter dem Titel “Barocke Gartenlust” lädt es zur Erkundung der vielfältigen Gärten und Wälder entlang der BarockStraße SaarPfalz ein.„Barocke Gartenlust. Auf Spurensuche entlang der BarockStraße SaarPfalz” Schnell + Steiner Verlag , 19,30 Euro.







